Grandspiele

Geschrieben von am 28. August 2013

Bei einem Grandspiel gelten nur die vier Buben als Trumpfkarten. Doch auch wenn der Spieler alle vier Buben auf der Hand hat, ist ein Grand nicht immer ratsam. Er macht nur dann Sinn, wenn er zusätzlich auch hohe Farbwerte auf der Hand hält. Das bedeutet: Er hält entweder von allen Farben die höchsten Karten oder von einer Farbe mehr als die Hälfte der höchsten Karten. Es sehr treffender Skatspruch lautet da: Hast du Ässer oder halt die Fresse.

Grand

Der Grand besitzt einen Grundwert von 24. Mit oder ohne Kreuz-Buben ergibt sich daraus in Reizwert von 48, also ein relativ hoher Wert. Am einfachsten lässt sich ein Grand aus der Vorhand spielen. Mittel- und Hinterhand sollten sich nur dann an einen Grand wagen, wenn sie mindestens zwei Farben sicher stechen können, zumindest den Kreuz-Buben halten und nicht auf mehr als zwei Farben zugeben müssen.

Grand Hand

Beim Grand Hand sagt der Spieler, der ihn spielen will, von vornherein, dass er gewinnen wird, ohne den Skat aufzunehmen. Dadurch erhöht sich der Wert der Spitze um eins, woraus sich ein Reizwert von mindestens 72 ergibt.

Grand Ouvert

Der Grand Ouvert ist das höchste mögliche Spiel. Wer ihn ansagt, gewinnt das Reizen also mit Sicherheit. Dieser Spieler darf den Skat nicht aufnehmen und muss alle Stiche machen. Eine zusätzliche Regel besagt, dass der Grand Ouvert mit aufgedeckten Karten gespielt werden muss.

So geht´s weiter:

  1. Trumpfkarten
  2. Spielarten
  3. Reizen
    1. Wozu reizen?
    2. Maximalen Reizwert ermitteln
    3. Geben, hören, sagen
  4. Bedienen und Abwerfen
  5. Grandspiele
  6. Nullspiele
  7. weitere Spiele
  8. Handspiele
  9. Wertung und Gewinnstufen
Noch keine Stimmen.
Bitte warten...
Weitersagen