Skatregeln

Geschrieben von am 14. August 2013

Kartenverteilung

Sobald die Karten ausgegeben sind, nehmen die Spieler sie auf und kontrollieren zunächst, ob sie tatsächlich zehn Karten in der Hand halten. Falls sich der Kartengeber vergeben hat, werden die Karten eingesammelt und es wird neu gemischt. Falls die Spieler erst gegen Ende des Spiels bemerken, dass sie zu viele oder zu wenige Karten haben, wird das Spiel als ungültig gewertet. Die meisten Skatspieler sortieren ihr Blatt nach Trümpfen und Farben. Die Farbkarten werden aufsteigend sortiert, sodass der Spieler jederzeit den Überblick hat und nicht Gefahr läuft, versehentlich die falsche Karte auszuspielen.

Kartenwerte und Farben

Beim französischen Blatt, das klassischerweise für das Skatspiel verwendet wird, ist Kreuz die höchste Farbe, gefolgt von Pik, Herz und Karo. Beim deutschen Blatt lautet die Reihenfolge wie beim Schafkopf Eichel, Grün, Rot und Schellen. Bei den Kartenwerten gibt es bis auf zwei Ausnahmen keine Unterschiede. Hier tritt lediglich der Ober aus dem deutschen Blatt an die Stelle der Dame aus dem französischen Blatt und der Unter ersetzt den Buben. Ansonsten ändert sich an der Wertung nichts. Das As zählt elf Augen, die Zehn zehn Augen, der König vier, die Dame oder der Ober drei Augen, der Bube zwei. Die Neun, Acht und Sieben zählen null Augen.

Die Sitzordnung

Die Sitzordnung einer Skatrunde wird durch das Los ermittelt. Zunächst werden die Karten gründlich gemischt, anschließen zieht jeder Mitspieler eine Karte aus dem Blatt. Derjenige, der die Karte mit dem höchsten Wert gezogen hat, darf sich zuerst einen Platz am Spieltisch aussuchen. Er ist auch derjenige, der als Erster mischt und das Blatt austeilt. Anschließend wählen die anderen Mitspieler nach der Reihenfolge der gezogenen Kartenwerte ihren Platz aus. Bei gleichwertigen Karten entscheidet die Farbe. Das bedeutet: Ziehen zwei Spieler beispielsweise eine Acht, gilt die Reihenfolge Kreuz, Pik, Herz und Karo.

Karten mischen

Bevor das Spiel beginnt, muss der vorher bestimmte Kartengeber das Blatt gründlich durchmischen. Nach welcher Methode er mischt, ist dem Kartengeber überlassen. Er muss lediglich beachten, die Karten verdeckt zu mischen. Das bedeutet: Keiner der drei anderen Mitspieler darf die Bildseiten der Karten sehen können. Sobald er mit dem Mischen fertig ist, legt er die Karten in einem Stapel verdeckt auf den Tisch, sodass der rechts neben ihm sitzende Spieler abheben kann.

Abheben

Der Spieler, der rechts des Kartengebers sitzt, muss genau einmal abheben. Die abgehobenen Karten legt er rechts neben dem Stapel, von dem er abgehoben hat. Diesen Stoß legt der Kartengeber auf die abgehobenen Karten, bevor er sie ausgibt. Das hat den Hintergrund, dass die Karten aus der ursprünglichen Position im Blatt gebracht werden sollen. Dem Kartengeber wird es dadurch unmöglich gemacht, das Blatt so zu mischen, dass ein bestimmter Spieler bevorzugt oder benachteiligt wird. Mehrfach abheben ist verboten. Außerdem ist in den internationalen Skatregeln fixiert, dass mindestens vier Karten abgehoben und mindestens ebenso viele liegen bleiben müssen.

Karten geben

Sobald die Karten gemischt und abgehoben sind, verteilt der Kartengeber jeweils zehn Karten imUhrzeigersinn an die Mitspieler. Das läuft nach folgendem Muster ab: In der ersten Runde gibt er jeweils drei Karten aus. Anschließend legt er zwei Karten, den sogenannten Skat, verdeckt auf den Tisch. Diese beiden Karten sind für den späteren Alleinspieler reserviert, der sie zu Beginn des eigentlichen Spieles aufnehmen darf. Anschließend folgt eine weitere Ausgaberunde, in welcher der Geber vier Karten austeilt. Schließlich folgt eine letzte Runde, in der drei Karten ausgeteilt werden.

In einer Viererrunde bekommt der Kartengeber keine Karten, in einer Dreierrunde ist er jeweils der letzte Spieler, der die Karten bekommt. Der erste Spieler, der Karten erhält, wird als Vorhand bezeichnet, der Zweite als Mittelhand, der Dritte als Hinterhand.

Karten aufnehmen, stecken und sortieren

Sobald die Karten ausgegeben sind, nehmen die Spieler sie auf und kontrollieren zunächst, ob sie tatsächlich zehn Karten in der Hand halten. Falls sich der Kartengeber vergeben hat, werden die Karten eingesammelt und es wird neu gemischt. Falls die Spieler erst gegen Ende des Spiels bemerken, dass sie zu viele oder zu wenige Karten haben, wird das Spiel als ungültig gewertet. Die meisten Skatspieler sortieren ihr Blatt nach Trümpfen und Farben. Die Farbkarten werden aufsteigend sortiert, sodass der Spieler jederzeit den Überblick hat und nicht Gefahr läuft, versehentlich die falsche Karte auszuspielen.

So geht´s weiter:

  1. Trumpfkarten
  2. Spielarten
  3. Reizen
    1. Wozu reizen?
    2. Maximalen Reizwert ermitteln
    3. Geben, hören, sagen
  4. Bedienen und Abwerfen
  5. Grandspiele
  6. Nullspiele
  7. weitere Spiele
  8. Handspiele
  9. Wertung und Gewinnstufen

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